Braunkohlebriketts

Das Lausitzer Braunkohleplöz liegt in einem Bergbaurevier in der Lausitz, genau genommen im Südosten Brandenburgs und Nordosten Sachsens.

 

In unserer Region der Niederlausitz gehört der Kohleabbau zur Zeitgeschichte ab 1857 dazu. Im Tontagebau Plessa, am Rande des ehemaligen Braunkohlentagebaus „Agnes“ steht im Deckgebirge das 1. Lausitzer Kohleflöz an. Es muss gewonnen werden, damit der zu fördernde Ton freigelegt werden kann. Normalerweise würde dieses Material als nutzloser Abraum zur Wiederverfüllung eingesetzt werden. Es ist aber nicht nachhaltig, einen gewonnenen Rohstoff wieder nutzlos in ein Restloch zu verfüllen. Das unterscheidet uns zu anderen Braunkohletagebauen.

Kohlebrikett 1
Bigbag mit Kohlebrikett

Mit viel Know—How und technischem Verständnis der heutigen Zeit wurde eine moderne Briketteiereinheit für Braunkohle entwickelt.

 

Die Braunkohle wird statt zur Verfüllung nun einer energetischen Verwertung zugefügt.

 

Die Plessaer Kohle zeichnet sich durch einen langen Dauerbrand, gute Brikettierfähigkeit und hohen Brennwert bei geringem Schwefelgehalt aus.

 

Qualitätssicherung

Gemäß § 3 Abs. 2 1.BImSChV darf der Massegehalt an Schwefel der in Absatz 1 Nummer 1 und 2 genannten Brennstoffe 1 Prozent der Rohsubstanz nicht überschreiten.

 

Mit einer Elementaranalyse nach DIN 51733 wurde die Braunkohle des Tontagebaus Plessa untersucht. Im Ergebnis hält der Schwefelgehalt der Rohsubstanz mit 0,54 Ma.-% den Grenzwert von < 1 % Schwefelgehalt unproblematisch ein. Die Braunkohle lagert in einer Abraumschicht im Deckgebirge des Tontagebaus bei gleichbleibender Qualität aufgrund identischer Entstehungszeit und gleicher stofflicher Zusammensetzung ein.